
Just Coolin' (Vinyl)
DAS UNVERĂFFENTLICHTE ORIGINAL-ALBUM VON 1959!Â
Tracklist:
A1 Hipsippy Blues (Hank Mobley)
A2 Close Your Eyes (Bernice Petkere)
A3 Jimerick (unknown)
B1 Quick Trick (Bobby Timmons)
B2 M&M (Hank Mobley)
B3 Just Coolinâ (Hank Mobley)
Art Blakey - drums / Hank Mobley - tenor saxophone / Lee Morgan â trumpet
Bobby Timmons - piano / Jymie Merritt - bass
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Original session produced by Alfred Lion
Recorded by Rudy Van Gelder on March 8, 1959 at Van Gelder Studio
Mastered by Kevin Gray 2020 at Cohearent Audio
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Drive, Power und eine mitreiĂende, polyrhythmische Spielweise waren das Markenzeichen von Schlagzeuger Art Blakey. Der war nicht nur eine GröĂe, sondern auch eine besondere Integrationsfigur des Jazz: in seinen Jazz Messengers spielten viele BerĂŒhmtheiten bevor sie international bekannt wurden - Art Blakey machte sie erst groĂ.
Roland Spiegel beschrieb die Legende, die am 11. Oktober 2019 hundert Jahre alt geworden wÀre, zu seinem Geburtstag im Bayerischen Rundfunk so:
Vom ersten Takt an ein klares Statement: griffiges Thema, markanter Rhythmus, starke Dynamik â so klang Musik unter der Leitung des Schlagzeugers Art Blakey. Sie hatte mitreiĂenden Schwung. Die Melodien waren einfacher und klarer umrissen als noch ein Jahrzehnt zuvor, als der "Bebop"-Stil die Töne und manchmal auch die Auffassungsgabe der Zuhörer mĂ€chtig durcheinandergewirbelt hatte. Diese Musik hier wollte sich mitteilen, Hard Bop nannte man sie wegen der hĂ€rteren Konturen. Sie hatte Blues und Soul, viel archaische, schwarze Musik schwang im Hintergrund mit bei diesem Jazz-Stil, fĂŒr den Art Blakeys Band die Keimzelle wurde.Â
Sie denken, Sie kennen alles von Art Blakey? Irrtum - sein Album âJust Coolinââ von 1959 lernen Sie erst jetzt kennen! In diesen Jahren nahm Blue Note Records in rapidem Tempo so viele Sessions auf, dass komplette Alben auch mal im Archiv verschwinden konnten. Das hatte nichts mit mangelnder QualitĂ€t zu tun, wie man bei âJust Coolin'â hört, einer nie zuvor veröffentlichten Studiosession von Art Blakey & The Jazz Messengers, die am 8. MĂ€rz 1959 im berĂŒhmten Studio von Rudy Van Gelder in Hackensack, New Jersey, aufgenommen wurde.
Die Session versammelte eine rare, weil kurzlebige Besetzung der Jazz Messengers, mit Tenorsaxophonist Hank Mobley, Trompeter Lee Morgan, Pianist Bobby Timmons und Bassist Jymie Merritt. Das Album besteht nicht nur aus 100% bislang ungehörter Musik, sondern beinhaltet auch zwei bisher unveröffentlichte Kompositionen, darunter Bobby Timmonsâ "Quick Trick".
Zur Zeit der Session fĂŒr âJust Coolinââ fand auf dem Saxophonstuhl der Jazz Messengers mal wieder ein Wechsel statt. Die Band hatte zuletzt im Oktober 1958 aufgenommen, das inzwischen klassische Album âMoaninââ mit Benny Golson am Tenorsaxophon. SpĂ€ter, im Juli 1959, rekrutierte Blakey dann Tenorsaxophonist Wayne Shorter, der bis 1964 ein fester Bestandteil der Band bleiben sollte.
Dazwischen kehrte fĂŒr kurze Zeit der auf âJust Coolinââ zu hörende Hank Mobley zurĂŒck, GrĂŒndungsmitglied der The Jazz Messengers, die sich 1954 erstmals zusammenfanden. Mobley spielte auch eine wichtige Rolle als Komponist innerhalb der Band, so stammen drei der sechs Tracks auf âJust Coolinââ von ihm, neben dem Titeltrack die Nummern "Hipsippy Blues" und "M & M".
FĂŒnf Wochen nach der âJust Coolinââ-Session beschloss der GrĂŒnder und Produzent von Blue Note Records, Alfred Lion, die Band am 15. April 1959 erneut aufzunehmen, live im legendĂ€ren Birdland Club in New York City. Das Ergebnis waren gleich zwei Alben, âArt Blakey & The Jazz Messengers At The Jazz Corner Of The Worldâ Vol. 1 & 2, die Live-Versionen von vier der sechs Titel des âJust Coolinââ-Albums enthielten. Vermutlich durch die Konzentration des Labels auf die beiden Live-Alben wurde die Studiosession zunĂ€chst zurĂŒckgestellt und dann vergessen.
"Jetzt, im Jahr 2020, ist es groĂartig, mehr von Blakey, Morgan, Mobley und Timmons in ihrer BlĂŒtezeit zu entdecken", schreibt Bob Blumenthal in den Liner Notes fĂŒr âJust Coolinââ. "Die Musik hatte sich im Laufe des einen Monats, der die Studio- und Live-Versionen trennte, eindeutig hervorragend einschliffen, aber das Feuer der sechs Studio-Tracks hat einen eigenen Reiz."
Jetzt, 61 Jahre spÀter, haben Jazzfans auf der ganzen Welt erstmals die Möglichkeit, dies selbst zu hören.
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Original: $30.42
-65%$30.42
$10.65Produktinformationen
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Description
DAS UNVERĂFFENTLICHTE ORIGINAL-ALBUM VON 1959!Â
Tracklist:
A1 Hipsippy Blues (Hank Mobley)
A2 Close Your Eyes (Bernice Petkere)
A3 Jimerick (unknown)
B1 Quick Trick (Bobby Timmons)
B2 M&M (Hank Mobley)
B3 Just Coolinâ (Hank Mobley)
Art Blakey - drums / Hank Mobley - tenor saxophone / Lee Morgan â trumpet
Bobby Timmons - piano / Jymie Merritt - bass
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Original session produced by Alfred Lion
Recorded by Rudy Van Gelder on March 8, 1959 at Van Gelder Studio
Mastered by Kevin Gray 2020 at Cohearent Audio
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Drive, Power und eine mitreiĂende, polyrhythmische Spielweise waren das Markenzeichen von Schlagzeuger Art Blakey. Der war nicht nur eine GröĂe, sondern auch eine besondere Integrationsfigur des Jazz: in seinen Jazz Messengers spielten viele BerĂŒhmtheiten bevor sie international bekannt wurden - Art Blakey machte sie erst groĂ.
Roland Spiegel beschrieb die Legende, die am 11. Oktober 2019 hundert Jahre alt geworden wÀre, zu seinem Geburtstag im Bayerischen Rundfunk so:
Vom ersten Takt an ein klares Statement: griffiges Thema, markanter Rhythmus, starke Dynamik â so klang Musik unter der Leitung des Schlagzeugers Art Blakey. Sie hatte mitreiĂenden Schwung. Die Melodien waren einfacher und klarer umrissen als noch ein Jahrzehnt zuvor, als der "Bebop"-Stil die Töne und manchmal auch die Auffassungsgabe der Zuhörer mĂ€chtig durcheinandergewirbelt hatte. Diese Musik hier wollte sich mitteilen, Hard Bop nannte man sie wegen der hĂ€rteren Konturen. Sie hatte Blues und Soul, viel archaische, schwarze Musik schwang im Hintergrund mit bei diesem Jazz-Stil, fĂŒr den Art Blakeys Band die Keimzelle wurde.Â
Sie denken, Sie kennen alles von Art Blakey? Irrtum - sein Album âJust Coolinââ von 1959 lernen Sie erst jetzt kennen! In diesen Jahren nahm Blue Note Records in rapidem Tempo so viele Sessions auf, dass komplette Alben auch mal im Archiv verschwinden konnten. Das hatte nichts mit mangelnder QualitĂ€t zu tun, wie man bei âJust Coolin'â hört, einer nie zuvor veröffentlichten Studiosession von Art Blakey & The Jazz Messengers, die am 8. MĂ€rz 1959 im berĂŒhmten Studio von Rudy Van Gelder in Hackensack, New Jersey, aufgenommen wurde.
Die Session versammelte eine rare, weil kurzlebige Besetzung der Jazz Messengers, mit Tenorsaxophonist Hank Mobley, Trompeter Lee Morgan, Pianist Bobby Timmons und Bassist Jymie Merritt. Das Album besteht nicht nur aus 100% bislang ungehörter Musik, sondern beinhaltet auch zwei bisher unveröffentlichte Kompositionen, darunter Bobby Timmonsâ "Quick Trick".
Zur Zeit der Session fĂŒr âJust Coolinââ fand auf dem Saxophonstuhl der Jazz Messengers mal wieder ein Wechsel statt. Die Band hatte zuletzt im Oktober 1958 aufgenommen, das inzwischen klassische Album âMoaninââ mit Benny Golson am Tenorsaxophon. SpĂ€ter, im Juli 1959, rekrutierte Blakey dann Tenorsaxophonist Wayne Shorter, der bis 1964 ein fester Bestandteil der Band bleiben sollte.
Dazwischen kehrte fĂŒr kurze Zeit der auf âJust Coolinââ zu hörende Hank Mobley zurĂŒck, GrĂŒndungsmitglied der The Jazz Messengers, die sich 1954 erstmals zusammenfanden. Mobley spielte auch eine wichtige Rolle als Komponist innerhalb der Band, so stammen drei der sechs Tracks auf âJust Coolinââ von ihm, neben dem Titeltrack die Nummern "Hipsippy Blues" und "M & M".
FĂŒnf Wochen nach der âJust Coolinââ-Session beschloss der GrĂŒnder und Produzent von Blue Note Records, Alfred Lion, die Band am 15. April 1959 erneut aufzunehmen, live im legendĂ€ren Birdland Club in New York City. Das Ergebnis waren gleich zwei Alben, âArt Blakey & The Jazz Messengers At The Jazz Corner Of The Worldâ Vol. 1 & 2, die Live-Versionen von vier der sechs Titel des âJust Coolinââ-Albums enthielten. Vermutlich durch die Konzentration des Labels auf die beiden Live-Alben wurde die Studiosession zunĂ€chst zurĂŒckgestellt und dann vergessen.
"Jetzt, im Jahr 2020, ist es groĂartig, mehr von Blakey, Morgan, Mobley und Timmons in ihrer BlĂŒtezeit zu entdecken", schreibt Bob Blumenthal in den Liner Notes fĂŒr âJust Coolinââ. "Die Musik hatte sich im Laufe des einen Monats, der die Studio- und Live-Versionen trennte, eindeutig hervorragend einschliffen, aber das Feuer der sechs Studio-Tracks hat einen eigenen Reiz."
Jetzt, 61 Jahre spÀter, haben Jazzfans auf der ganzen Welt erstmals die Möglichkeit, dies selbst zu hören.
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